12. – 17. Juli Rhein-Pfalztour

Start

Man sollte nicht glauben, wie schwer es ist, sich als Pensionär mehr als drei Tage am Stück für eine kleine Tour freizuschaufeln. Besuch und Besuche, Termine beim Zahn-, Augen-, Internist- und so weiter Arzt, Grünschnitt, Nachbarschaftshilfe und Warten auf endlich gutes Wetter – mehr als sechs Tage waren nicht drin.

Dienstag – Ludwigshöhe – Worms

Bei echt gutem Wetter sind wir gestartet.


In Nierstein sind wir mit der Fähre aufs andere Rheinufer gewechselt. Durch die Knoblauchsaue, vorbei an der Schwedensäule, über das Naturschutzgebiet Kühkopf haben wir nach 61 km Worms erreicht. Seit meiner Tour durch Ostpreußen habe ich nicht mehr so viele Störche gesehen. Die Maßnahmen zum Naturschutz in den Rheinauen zahlen sich aus. In Worms war es erst mal aus mit dem guten Wetter. Ein richtig heftiges Gewitter hat uns im Weinhaus Weiß übernachten lassen.

Mittwoch – Worms – Altrip

Der Mittwoch war alles andere als mit gutem Wetter gesegnet. Zwar war der Vormittag weitestgehend trocken, nach einem Kurzbesuch bei Gunter in Mannheim-Vogelstang war es dann mit der Gemütlichkeit vorbei. Pünktlich zum Mittagessen mit Florian beim Türken  am Marktplatz setzte wieder heftiger Regen ein. Wir haben die Jacken dichter gezogen und sind weiter gefahren. Für eine Übernachtung im Zelt – eigentlich wollten wir zur „Blauen Adria“ – war es einfach zu nass. In Altrip haben wir nach 61 km eine nette Pension gefunden.

Donnerstag – Altrip – Weiher

Der dritte Tag brachte endlich gutes Fahrradwetter, nur der Wind kam aus der falschen Richtung – wie immer. Nach lockeren 50 km über Speyer, Waghäusel, Hambrücken haben wir den Zeltplatz am Hardtsee bei Weiher erreicht und tatsächlich unsere erste Nacht im Zelt verbracht.

 

Freitag – Weiher – Mörlheim

Das gute Wetter hält an, nur mit dem Zelten ist es wieder nichts geworden. Der angepeilte Zeltplatz war wegen Umbaus geschlossen. Notgedrungen sind wir weiter geradelt und haben nach 80 km, kleinen Pausen und dem Straußengehege Mörlheim bei Landau erreicht und uns in der Bahnhofsgstsdtätte eingemietet.

Samstag – Mörlheim – Bad Dürkheim

Der Samstag war dann der heißeste Tag der Tour. Von Mörlheim ging es über den Kraut und Rüben Radweg zunächst nach Kirrweiler. Dort haben wir im Weingut Zöller guten Tag gesagt. Gerd E. aus M. hat und immer mit gutem Wein von diesem Weingut versorgt. Dann haben wir uns eine Bergwertung gegönnt und sind bis St. Martin bei Neustadt geklettert. Ein traumhaftes kleines Winzerdorf, dessen Reitz eine Unzahl von Touristen gerochen haben müssen. Bad Dürkheim haben wir nach 65 km erreicht und unser Zelt auf dem Zeltplatz am Almensee aufgestellt. Den Abend haben wir auf dem Hoffest des Weingutes Kirst verbracht.

Sonntag – Bad Dürkheim – Ludwigshöhe

Der Sonntag hat uns den Rest gegeben. In der Nacht hat es angefangen zu regnen, aufgehört hat es mit unserem Eintreffen in Ludwigshöhe. Nach einem Frühstück im Zeltplatzkiosk ging es zunächst weiter auf dem Gemüseradweg bis Worms, dann weiter auf dem Rheinterrassenweg über Osthofen, Alsheim und Gutersblum. Die Etappe brachte auch etwas ganz Neues: Wir hatten die ganze Strecke Rückenwind und haben einen unglaublichen Schnitt von deutlich über 20 km/h gefahren.

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